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2026
"DRIFT ... zum Tunnel am Ende des Lichts" (Uraufführung) bodytalk · Bytom · Polen →
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am Ende des Lichts"
(Uraufführung)
8.–9.–10.05.2026 · 20:00
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am Ende des Lichts"
TICKETS - 23.05.2026 · 20:00
DRIFT … zum Tunnel am Ende des Lichts
bodytalk und Teatr Rozbark
(Deutschland / Polen)
DRIFT … zum Tunnel am Ende des Lichts
22-23. Mai. 2026 20:00
Den Erfolgreichen folgt Erfolg auf Erfolg. Der Diskurs bestimmt den Kurs. Den des eigenen Wertes. Und den Kurs, der vorgibt, wohin die Reise geht. Wir anderen lassen uns treiben, driften – und lassen die Erfolgreichen mit ihren Erfolgen allein. Nach der phänomenalen Produktion wie BILDERZERSTÖRER schließt sich bodytalk jetzt erneut mit dem polnischen Teatr Rozbark zusammen. Um Löcher zu buddeln. Schwarze Löcher. Und sich in den seltenen Erden zu verkriechen: „Legt die Toten tiefer, wo sie kein Gott erreicht!“. In DRIFT heißt es weitergraben, bis der Tunnelblick den Tunnel am Ende des Lichts ausmacht. Dort erkennen wir: Auch Dunkelheit verbreitet sich mit Lichtgeschwindigkeit. Wir lassen uns treiben – oder werden wir getrieben? Nur wer tief genug gräbt, kann sich selbst entdecken.
Von und mit Aleksandra Kępińska, Anastasiia Khvorost, Anna Piotrowska, Daniel Zych, Ewa Noras,
Julia Lewandowska, Kamil Bończyk, Łukasz Szleszyńsk, René Haustein, Sabina Letner, Szymon Tomczyk,
Sven Stratmann, Timo von der Horst, Mateusz Kowalski, Iga Filimowska,
Rolf Baumgart, Yoshiko Waki
Foto Jola Staszczyk
Koproduktion Teatr Rozbark in Bytom, Theater im Pumpenhaus
Gefördert durch Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen (Exzellenzförderung Tanz) Kulturamt der Stadt Münster
Wie Fernost zu Westfalen passt, könnt ihr am 19. Feburar im Theater im Pumpenhaus erleben: bodytalks Westfalen Side Story
wird von den drei Japanerinnen Reisa Shimojima, Nanako Oizumi und Yoshiko Waki inszeniert.
"Hossa!" heißt es bei jeder Hengstparade, denn der Hossa Nova stammt aus Westfalen: The Girl from Ibbenbüren läuft auf jedem Schützenfest rauf und runter … Wir sind der Rest vom Schützenfest; das Beängstigende an Vorurteilen ist wohl, dass sie stimmen könnten: Ackerbau und Inzucht, Brauchtum und Missbrauchtum. Provinz? Pro winzig!
Das Wurst-Komitee ist eine Organisation von Schweinen, die zum Schutz von Liebe und Frieden auf der Welt gegründet wurde. Immer wenn durch Konflikte Leben ausgelöscht werden, regnet es Würste – und in einem Raum stapeln sich dann so viele Würste, wie es Tote gibt.
Dort führt das Wurst-Komitee ein Trauerritual durch, um über das Leben nachzudenken: Sie grillen die Würste – und essen sie. Das ist ihre Art der Trauer. Und zugleich ein Akt des Kannipatilismus … Ist Leben nur etwas, das man essen kann? Hossa!
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Die Choreografin Yoshiko Waki wurde als Jurymitglied zu zwei internationalen Festivals eingeladen: dem SAI Dance Festival in Tokio sowie zur Machol Shalem Jerusalem Dance Week.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen Künstler:innen und dem gesamten Organisationsteam. Eure Leidenschaft, Widerstandskraft und Zusammenarbeit sind in diesen herausfordernden und komplexen Zeiten ein Licht.